Glossar

A

  • AC gekoppelt
    Als AC gekoppelt bezeichnet man PV-Speicher bei der die Batterie auf der AC-Seite (Wechselstrom) installiert wird.
  • AC-Strom
    AC = Wechselstrom (engl. alternating current)
  • AGM Akku
    Ein AGM Akku ( engl. absorbent glass mat) bezeichnet eine Bauform des Bleiakkumulators, bei der das Elektrolyt in einem Vlies aus Glasfaser gebunden ist
  • Air Mass (AM)
    Der Air Mass Faktor (AM) ist das Maß für den Weg des Sonnenlichts durch die Atmosphäre bis zum Erdboden. Bei senkrechtem Sonnenstand nimmt das Licht den kürzesten Weg durch die Atmosphäre, der Air Mass (AM) ist 1. Steht die Sonne etwas schräg, verlängert sich ihr Weg durch die Atmosphäre, der AM vergrößert sich.
  • Albedo
    Die Albedo ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen (Reflexionsstrahlung) von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen. Sie wird als dimensionslose Zahl angegeben und entspricht dem Verhältnis von rückgestrahltem zu einfallendem Licht (eine Albedo von 0,9 entspricht 90 % Rückstrahlung).
  • Anlagenbetreiber ...
    Unternehmer oder eine von ihm beauftragte natürliche oder juristische Person, die die Unternehmerpflicht für den sicheren Betrieb und ordnungsgemäßen Zustand der Photovoltaikanlage übernimmt.
  • Annuitätendarleh ...
    Kredit, der jährlich durch einen konstanten Betrag getilgt wird.
  • Antireflexschicht ...
    Die Antireflexschicht wird auf der Glasoberfläche des Solarmoduls aufgebracht und gewährleistet damit, dass möglichst viele Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt werden.
  • Asbest
    Asbest ist eine Mineralfaser die hitze- und säurebeständig ist und hervorragend dämmt. Die Asbestfasern werden zu Garnen versponnen und u.a. als Wellfaserzementplatten als Dacheindeckung verwendet. Die Herstellung und Verwendung von Asbest ist seit 1993 in Deutschland und EU generell verboten. Vor der Montage einer PV-Anlage auf asbesthaltigen Wellfaserzementplatten müssen diese durch einen Fachbetrieb entfernt und entsorgt werden.
  • Aufdachmontage
    Bei einer Aufdachmontage werden die Solarmodule oberhalb der bestehenden Dacheindeckung montiert. Das Dach behält seine Abdichtungs- und Schutzfunktion
  • Autarkiegrad
    Der Autarkiegrad ist der Anteil am gesamten Stromverbrauch, der durch selbst erzeugte Energie gedeckt wird.
  • Azimut
    Der Azimutwinkel beschreibt die Abweichung der PV-Anlage von der Südausrichtung. Der Azimut ist gleich 0 Grad, wenn die Fläche genau nach Süden zeigt, +90 Grad nach Westen, - 90 Grad nach Osten

B

  • Backup-Stromverso ...
    Als Backup-Stromversorgung bezeichnet man die Versorgung von elektrischen Verbrauchern bei Stromausfall. So können Beleuchtungsstromkreise über eine Solarbatterie versorgt werden.
  • Batteriemanager
    Ein Batteriemanager sorgt für das schonende und intelligente Laden und Entladen von Solarbatterien. Somit ist eine möglichst lange Lebensadauer der Batterien zu erwarten.
  • Baugenehmigung
    Die Errichtung einer Photovoltaikanlage ist in der regel verfahrensfrei. Da jede Gemeinde individuelle gestalterische Bauvorschriften erlassen kann, empfiehlt es sich, bei der unteren Baubehörde nachzufragen.
  • Bezugszähler
    Der Bezugszähler ist das Meßinstrument, das den Bezug elektrischer Leistung aus dem Verzorgungsnetz des Energieversorgers erfasst.
  • Bitumen
    Abdichtender, temperaturabhängiger Werkstoff aus Erdöl oder natürlichen Ressourcen. Wird u.a für die Abdichtung der obersten Schicht der Dachhaut bei Flachdach oder bei gering geneigten Satteldächern verwendet.
  • Blindleistung
    Blindleistung ist immer dann vorhanden, wenn Wirkleistung entsteht. Jedoch kann Blindleistung keine Arbeit leisten und verschiebt sich im Netz hin und her, so dass dies die Netze zusätzlich belasten. Blindleistung kann Auswirkungungen auf das Stromnetz haben, indem sie die Spannung senkt oder erhöht.
  • BMS
    Batterie Management System - Das BMS ist im wesentlichen zuständig für das Temperaturmanagement, den Batterie-Betriebsalgorith mus, die Zustandsüberwachung und das SOC Management
  • BMWi
    BMWi ist die Abkürzung für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Zuständig u.a für Fördermittelverteilung und das EEG (Erneuebare Energien Gesetz)
  • Bundesnetzagentur ...
    Alle Photovoltaikanlagen müssen seit dem 01.01.2009 bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Die Meldung erfolgt über das Internetportal der Bundesnetzagentur durch den Betreiber der PV-Anlage.
  • Bypass Diode
    Die Bypass-Diode ist bei Solarmodulen in der Anschlußdose verschaltet und schützt das Modul vor hohen Spannungen die bei Teilverschattung auftreten und das Modul zerstören können.

C

  • C10
    Die Angabe C10 charakterisiert die Entladedauer der Batterie für die angegebene Kapazität in Stunden. C10 = 10 Stunden.
  • C100
    Die Angabe C100 charakterisiert die Entladedauer der Batterie für die angegebene Kapazität in Stunden. C100 = 100 Stunden.
  • CdTe (Cadmium-Tel ...
    CdTe (Cadmium-Tellurid) ist ein Halbleiter der bei Dünnschichtmodulen verwendet wird. Cadmium-Tellurid wird als gesundheitsschädlich eingestuft.
  • CE-Kennzeichnung ...
    Ein Produkt, das damit gekennzeichnet ist, entspricht den Mindestanforderungen der EU-Richtlinien für Sicherheit und Gesundheit.
  • Cello
    Cello bedeutet: Cell connection with electrically low loss, low stress and optical Absorption enhancement (= Zellverbindung mit geringem elektrischen Verlust, wenig Materialbelastung und optimierter Absorption) . Diese Module haben 12 statt nur 3 Busbars => Mehr Leistung und mehr Zuverlässigkeit
  • CO2
    CO2 ist die Abkürzung für Kohlenstoffdioxid oder auch Kohlendioxid. Es entsteht bei Verbrennung und gilt als hauptverantwortlich für die Klimaerwärmung.

D

  • Datenlogger
    Ein Datenlogger überwacht u.a. die Erträge einer Photovoltaikanlage und stellt diese visuell im Internetportal oder in der Hersteller-Software dar. Zusätzlich informiert der Datenlogger über Störungen in der Anlage.
  • DC gekoppelt
    Als DC gekoppelt bezeichnet man PV-Speicher bei der die Batterie auf der DC-Seite (Gleichstrom) installiert wird.
  • DC-Strom
    DC = Gleichstrom (engl. direct current)
  • Degradation
    Die Degradation von Solarmodulen bezeichnet die alterungsbedingte Änderung der Leistung bzw. des Wikrungsgrades im Laufe der Zeit
  • DOD
    DOD (Depth of Discharge) bezeichnet die Entladetiefe. DOD30% bedeutet, dass die Batterie zu 30% entladen wird, ist also immer zu 70% geladen. Je geringer der DOD, desto mehr Ladezyklen hat die Batterie während der gesamten Lebensdauer.

E

  • EEG
    Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien - kurz Erneuerbare-Energien-Gese tz oder EEG
  • EEG Umlage
    Mit der EEG Umlage werden die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energie über den Strompreises des Endverbrauchers umgelegt.
  • ees AWARD Gewinne ...
    Die Residential Energy Storage Unit der koreanischen LG Chem ist eine innovative Speicherlösung, die Lithium-Ionen-Batterien mit fortschrittlicher „JH3“-Zelltechnologie nutzt. Die RESU-Baureihe erzielt damit die weltweit höchste Energiedichte im Niedervoltbereich. Dank unterschiedlicher Nieder- und Hochvolt-Varianten wird eine Vielzahl kompatibler Wechselrichter unterstützt. Das Grundgerät der von 3,3 bis 10 kWh verfügbaren Baureihe lässt sich einfach erweitern und ermöglicht somit auch höhere Speicherkapazitäten. Besonders komfortabel: die Software-Upgrades des Battery Management Systems über SD Card. Leicht installierbar und platzsparend gestaltet, eignet sich RESU sowohl für die Außen- und Innenmontage als auch für den weltweiten Einsatz in Neu- oder Bestandssystemen. Kapazität, Energiedichte, Langlebigkeit und Sicherheit – diese wegweisenden Vorzüge der RESU-Baureihe würdigt die Jury mit dem ees Award 2016.
  • Eigenverbrauch
    Als Eigenverbrauch bezeichnet man den Teil des erzeugten Solarstroms den man direkt vor Ort selbst nutzt.
  • Eigenverbrauchsqu ...
    Die Eigenverbrauchsquote setzt den selbstverbrauchten Strom in Relation zum erzeugten PV-Strom. Der Wert wird prozentual vom selbst verbrauchten Anteil des Solarstromes angegeben.
  • Einspeisevergütu ...
    Die Einspeisevergütung bezeichnet den Vergütungsanspruch gemäß Erneuerbare-Energien-Gese tz (EEG) für den in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom
  • Elektrolumineszen ...
    Zur Qualitätskontrolle von Solarmodulen eignet sich das Elektrolumineszenz-Verfah ren. Hierbei wird das Modul in einer Dunkelkammer bestromt und mit einer speziellen Kamera fotografiert. Mit dem Elektrolumineszenz-Verfah ren kann man u.a. Mikro-Risse erkennen
  • Elektrolyt
    Der Elektrolyt fungiert bei Lithium-Ionen Batterien als Vermittler zwischen den Reaktionen an den Elektroden und garantiert den Li-Ionen-Transport. Dabei muss er sich u. a. aktuell in einem Spannungsbereich von 0 bis 4,5 V stabil verhalten sowie eine hohe Leitfähigkeit über einen weiten Temperaturbereich (von -40 °C bis +80 °C) gewährleisten.
  • EltVU
    Die Abkürzung EltVU steht für Elektrizitätsversorgungs unternehmen
  • ELWA
    ELWA® steht für elektrisches Warmwasser und ist die Bezeichnung der Photovoltaik-Warmwasserbe reitungs-Geräte der my-PV GmbH
  • Endstromkreis
    Stromkreis, der dafür vorgesehen ist, elektrische Verbrauchsmittel oder Steckdosen unmittelbar mit Strom zu versorgen.
  • Energieausweis
    Der Einergieausweis ist ein Nachweis über die energetische Bewertung eines Gebäudes. Er wird seit 2008 für jede neu gebaute, verkaufte oder vermietete Immobilie (Haus oder Wohnung) benötigt.
  • EnEV
    Energieeinsparverordnung, die in geänderter Form seit dem 1. Mai 2014 gültig ist. Sie dient dazu, die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, die beinahe klimaneutrale Gebäude bis 2050 vorsehen. In der EnEV ist der maximale Energieverbrauch für Neu- und Umbauten vorgegeben.
  • EnWG
    Die Abkürzung EnWG steht für Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschafts-geset z) vom 7. Juli 2005 in der Fassung vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1324)
  • Ersatzstrom
    Ein Ersatzstromsystem mit Sunny Island versorgt während eines Netzausfalls Verbraucher mit Energie und eine netzgekoppelte PV-Anlage mit Spannung.
  • ESS
    Energy Storage System
  • EVA Folie
    Die Ethylenvinylacetat-Folie (kurz: EVA-Folie) ist eine transparente Kunststoffschicht, die bei der Produktion von Solarmodulen eingesetzt wird. Bei der Fertigung eines Moduls wird die EVA-Folie in der Regel an der Vorder- und Rückseite der bereits verbundenen Solarzellen-Strings platziert. Bei hohen Temperaturen schmilzt die Folie im sog. Laminator und umschließt die Solarzellen, die dadurch vor Umwelteinflüssen geschützt sind.

F

  • Feuerwehrschalter ...
    Feuerwehrschalter sind Schutzeinrichtungen in Photovoltaikanlagen und trennen die Gleichstromlast zwischen den Modulen und dem Wechselrichter, so dass die Feuerwehr gefahrlos löschen kann
  • FI-Schutzschalter ...
    Ein Fehlerstromschutzschalter oder FI-Schalter ist der alte Bergriff. Heute verwendet man den Begriff RCD (Fehlerstrom-Schutzeinric htung). Der RCD hat 3 Aufgaben: 1. verhindern, dass ein Fehlerstrom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres fließt, 2. begrenzen des Fehlerstroms, der durch einen Körper fließt, auf einen ungefährlichen Wert und 3. begrenzung des Fehlerstroms, der durch einen Körper fließt, auf eine ungefährliche Zeitdauer

G

  • Gebäudebedingte ...
    Eine gebäudebedingte Verschattung bezeichnet Teilverschattung auf dem Generatorfeld durch Schornstein, Satelitenschüssel, Antenne, Blitzableiter, Gauben

H

  • Hot-Spot-Effekt ...
    Hot-Spot-Effekte entstehen, wenn eine inaktive Zelle von den aktiven Zellen weiterhin mit Strom beschickt wird. In diesem Fall wandelt die Zelle diese Energie dann in Wärme um. Die so entstehenden „heißen Punkte“ (Hot-Spots) können das Modul im schlimmsten Fall zerstören. Damit dies verhindert wird, werden in den meisten Modulen Bypass-Dioden verschaltet.

I

  • Inselanlage
    Eine Inselanlage bezeichnet eine Photovoltaikanlage die nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist.
  • Inverter
    Ein Inverter (deutsch Wechselrichter) wandelt elektrischen Gleichstrom in Wechselstrom um. Er ist das "Herzstück" einer Photovoltaikanlage.
  • IP54
    Die Schutzart IP54 bedeutet: Geschützt gegen Staub in schädigender Menge, vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
  • IP67
    Die Schutzart IP67 bedeutet: Staubdicht, vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

J

K

  • KfW
    KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau und ist die größte nationale Förderbank der Welt, sowie nach Bilanzsumme die drittgrößte Bank Deutschlands.
  • Klirrfaktor
    Der Klirrfaktor bezeichnet die Restwelligkeit des Ausgangsstromes eines Wechselrichters und damit die Abweichung des gelieferten Stromes eines netzgekoppelten Wechselrichters von der idealen Sinusform des Netzstromes
  • Kristalline Solar ...
    Kristalline Solarzellen werden in monokristallin und polykristallin unterteilt. Silizium (Quarzsand) ist der verwendete Rohstoff. Gereinigtes und geschmolzenes Rohsilizium wird als Block gegossen oder zu einem Stab gezogen. Daraus werden dünne Scheiben gesägt und beschichtet: Es entsteht eine Solarzelle
  • kWp
    kWp oder Wp bezeichnet die Nennleistung eines Solarmoduls in Watt bzw. Kilo Watt. Das p steht für Peak, also Spitzennennleistung

L

  • Landscape
    Horizontale Modulausrichtung (waagerecht)
  • Leckstrom
    Ein Leckstrom ist ein elektrischer Strom, der über einen Pfad fließt, welcher eigentlich nicht zur Leitung von Strom vorgesehen also eigentlich isoliert ist.
  • Leerlaufspannung ...
    Die Leerlaufspannung (engl. open-circuit voltage) bezeichnet die gemessene Spannung ohne Verbraucher. Es fließt kein Strom. Die Spannung fällt am Innenwiderstand ab.
  • Leistungstoleranz ...
    Hersteller geben auf den Moduldatenblättern eine Leistungstoleranz der Solarmodule an, in dessem Rahmen sich die tatsächlichem Leistungswerte von der Nennleistung abweichen darf.
  • Li-Ionen Batterie ...
    Li-Ionen (Lithium-Ionen) Batterien oder Lithium-Ionen-Akkus haben eine hohe Energiedichte und lange Lebesdauer. Sie können im Vergleich zu Blei Batterie wesentlich tiefer entladen werden. Somit ist die nutzbare Kapazität höher.
  • LiFePo
    Im Gegensatz zu den andern Lithium-Arten zeigt Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) bis 300 °C keinerlei thermische Effekte. LFP ist u. a. dadurch sicherheitstechnisch außer Konkurrenz. Die vergleichsweise hohe Zyklenfestigkeit ist ebenso ein großer Vorteil gegenüber den übrigen Zellchemien. Aus ökologischer Sicht ist LFP ebenso wie LMO ungiftig und unbedenklich. Zudem wird es – anders als Elektrodenmaterialien mit Nickel und Cobalt – bereits erfolgreich als potenziell günstiges Aktivmaterial genutzt. Gleichzeitig besitzt es die Möglichkeit, sehr schnell Energie aufzunehmen und abzugeben. Nachteilig ist jedoch die im Vergleich niedrige Nennspannung und somit auch geringe Energiedichte.
  • Light Soaking Eff ...
    Die Pufferschicht im CIS-Modul von Solar Frontier ist verantwortlich für den Light Soaking Effect. Diese Schicht ist ein Bestandteil der CIS-Dünnschicht und sorgt für den leichteren Ladungstransport zwischen der photoaktiven Schicht und dem transparenten Kontakt (TCO) auf der Modul-Frontseite. Diese Pufferschicht bildet anfangs eine Energiebarriere, die den Elektronenfluss erschwert. Ausgelöst durch die Photonen des Sonnenlichts setzen sich die ersten Elektronen in Bewegung und neutralisieren im Grenzbereich der Schichten die anfangs noch existierenden Defektstellen. Dadurch wird die Energiebarriere kleiner, der Fluss der nächsten Elektronen erleichtert und der Serienwiderstand wird geringer. Infolgedessen steigt der Energiezufluss an und die Effizienz des Moduls wird erhöht. Im Gegensatz zum klassischen CIS ersetzt die besondere Technologie von Solar Frontier das giftige Cadmium durch Zink. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern es entsteht der Light Soaking Effect. Dabei verbessern sich die Eigenschaften der Pufferschicht und die Modulleistung steigt. Dieser Effekt ist das Ergebnis einer jahrelangen, intensiven Arbeit unserer Forschung und Entwicklung.
  • LiLY
    Bei LG MonoX® 2 wurde mithilfe der neuen LiLY (LID-improvement for Lifetime Yield)-Technologie von LG die Anfangsdegradation der Solarzellen verringert. LiLY steuert die Reaktion von Bor und Sauerstoff, den Hauptfaktoren der LID (Light Induced Degradation).
  • Lithium-Eisen-Pho ...
    Im Gegensatz zu den andern Lithium-Arten zeigt Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) bis 300 °C keinerlei thermische Effekte. LFP ist u. a. dadurch sicherheitstechnisch außer Konkurrenz. Die vergleichsweise hohe Zyklenfestigkeit ist ebenso ein großer Vorteil gegenüber den übrigen Zellchemien. Aus ökologischer Sicht ist LFP ebenso wie LMO ungiftig und unbedenklich. Zudem wird es – anders als Elektrodenmaterialien mit Nickel und Cobalt – bereits erfolgreich als potenziell günstiges Aktivmaterial genutzt. Gleichzeitig besitzt es die Möglichkeit, sehr schnell Energie aufzunehmen und abzugeben. Nachteilig ist jedoch die im Vergleich niedrige Nennspannung und somit auch geringe Energiedichte.

M

  • Maximum Power Poi ...
    Der Maximum Power Point (MPP) ist der Betriebspunkt maximaler Leistung, also das Optimale aus Strom und Spannung.
  • Modulwirkungsgrad ...
    Der Wirkungsgrad eines Solarmoduls gibt das Verhältnis zwischen eingesetzter und nutzbarer Energiemenge an. Sie gibt an wie viel Prozent der eingefangenen Sonnenenergie durch ein Solarmodul in elektrische Energie umgewandelt wird.
  • Monokristallin
    Bei monokristallinen Solarmodulen werden die Zellen aus einem einzigen Siliziumkristall gefertigt, der dann in Scheiben gesägt wird.

N

  • Netzeinspeisung
    Wir der von der Photovoltaikanlage erzeugte Solarstrom ganz oder teilweise ins das Netz des Energieversorgers geleitet, so spricht man von Netzeinspeisung
  • netzgekoppelte Ph ...
    Eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage bezeichnet eine Anlage die einen Anschluß an das öffentliche Stromnetz hat

O

  • Off-Grid
    Off-Grid bezeichnet Photovoltaikanlagen die keinen Anschluß an das öffentliche Stromnetz über den Hausanschluß haben. Man spricht auch von Inselanlagen oder Inselbetrieb. Die Spannung für den Betrieb bekommt der Inselwechselrichter aus der angeschlossenen Batterie
  • Off-Grid PV
    Die Bezeichnung Off-Grid steht für Photovoltaikanlagen die nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, sog, Inselbetrieb oder Inselanlage
  • On-Grid
    On-Grid sind alle PV-Anlagen mit einem Anschluß an das öffentliche Stromnetz - also PV-Anlagen als Volleinspeisung oder Eigenverbrauchsanlagen mit Überschußeinspeisung. Auch Nulleinspeise-Anlagen werden so bezeichnet, da der Wechselrichter für den Betrieb ein Netzanschutz benötigt
  • Optimale Ausricht ...
    Eine Solaranlage sollte in Deutschland eine Neigung von 30 Grad Richtung Süden haben. Eine Abweichung Richtung Südost oder Südwest hat eine Ertragsminderung von 5 bis 10%.

P

  • Pascal
    Das Pascal ist eine abgeleitete Einheit des Drucks sowie der mechanischen Spannung. Sie wurde nach Blaise Pascal benannt. Ein Pascal ist der Druck, den eine Kraft von einem Newton auf eine Fläche von einem Quadratmeter ausübt.
  • PERC
    Der «Passivated Emitter Rear Cell»-Prozess PERC wurde von der Meyer Burger unter MB-PERC durch das Kompetenzzentrum der Roth & Rau AG entwickelt und liefert einen Solarzellenwirkungsgrad auf p-Type Mono Silizium von > 20%. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine Rückseitenpassivierung mit Aluminiumoxid AIOx und Siliziumnitrid-Schichten auf Vorder- und Rückseite der Solarzelle.
  • Performance Ratio ...
    Die Performance Ratio bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Nutz- und Sollertrag einer Photovoltaikanlage und definiert somit das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Ertrag und dem theoretisch unter Standard-Testbedingungen möglichen Energieertrag. Für die Performance Ratio kann je nach Anlagengüte zwischen 70% und 85% angesetzt werden. Eine sehr gute Anlage erreicht noch höhere Werte.
  • Polykristalline S ...
    Bei polykristallinen Solarmodulen bestehen die Solarzellen aus mehreren Kristallen. Für die Herstellung wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen und dann in Scheiben zersägt.
  • Portrait
    Vertikale Modulausrichtung (senkrecht)

Q

  • Q-Cells
    Hersteller von Solarmodulen und Solarzellen aus Bitterfeld

R

  • RCD
    RCD steht für Fehlerstrom-Schutzeinrich tung (RCD engl. residual current protective device). Der RCD hat 3 Aufgaben: 1. verhindern, dass ein Fehlerstrom durch den Körper einer Person oder eines Nutztieres fließt, 2. begrenzen des Fehlerstroms, der durch einen Körper fließt, auf einen ungefährlichen Wert und 3. begrenzung des Fehlerstroms, der durch einen Körper fließt, auf eine ungefährliche Zeitdauer

S

  • Schneckenspuren
    Schneckenspuren sind ein Phänomen, das ausschließlich bei kristallinen Silizium-Modulen auftreten kann. Sie können in drei verschiedene Typen unterschieden werden: eine Verfärbung der Silber-(Ag)Paste quer über die c-Si-Zelle, eine Verfärbung entlang der Zellkante (Bildung eines „Rahmens“ – „framing“), und Verfärbungen die von den Zellverbindungen ausgehen (sog. „Fingerabdrücke“ oder „finger prints“). Aufgrund der chemischen Zusammensetzung der Solar Frontier CIS-Module und der technologischen Unterschiede zu c-Si Modulen kann jedoch ausgeschlossen werden, dass Schneckenspuren bei Solar Frontier PowerModulen vorkommen.
  • Schneelastzone
    Deutschland ist in 5 Schneelastzonen eingeteilt, die für die Lastannahmen beim Montagesystem für die Photovoltaikanlage wichtig sind.
  • Schutzart IP65
    Die Schutzart IP65 bedeutet: Staubdicht, vollständiger Schutz gegen Berührung, Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
  • Silizum
    Silizum ist ein Rohstoff bei der Produktion von Solarzellen verwendet wird. Silizium ist weltweit in unbegrenzten Mengen vorhanden und das 2. häufigste Element nach Sauerstoff auf der Erde.
  • Smart Grid Ready ...
    Als Smart Grid Ready werden Geräte bezeichnet die in intelligente Stromnetze eingebunden werden können.
  • Solarmodul
    Eine Solarmodul besteht aus einer Reihenschaltung mehrerer Solarzellen die Sonnenenergie in elektrische Leistung umwandeln. Der Aufbau eines Solarmoduls besteht aus Rahmen, Solarglas, Rückseitenfolie und der Anschlußdose mit Anschlußstecker.
  • Solarzelle
    Eine Solarzelle ist ein elektrisches Bauelement, das Strahlungsenergie, in der Regel Sonnenlicht, direkt in elektrische Energie umwandelt. EIn Solarmodul besteht aus einer Reihenschaltung mehrerer Solarzellen.
  • Standortbedingte ...
    Die standortbedingte Verschattung oder Teilverschattung bezeichnet einen Schattenwurf auf einen Teil des Generatorfeldes durch Bäume, Sträucher, Häuser oder Stromleitungen
  • STC (standard tes ...
    Die STC (engl. standard test conditions) sind die Standart Testbedingungen der Solarmodule bei 25 °C Modultemperatur und 1000 W/m² Einstrahlung. Sie werden als vergleichbare Größe auf jedem Moduldatenblatt angegeben.
  • String
    Ein String bezeichnet mehrere in eine Reihe geschaltete Solarmodule. An einem Wechselrichter können mehrere Modulstrings angeschlossen werden.
  • StromNEV
    Die Abkürzung StromNEV steht für Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversor-gung snetzen (Stromnetzentgeltverordnu ng) vom 25. Juli 2005 in der Fassung vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1066)

T

  • Temporäre Versch ...
    Die temporäre Verschattung bezeichnet die Verschattung der Solarmodule durch entfernbare Verschmutzung, z.B. durch Vogelkot, Staub, Schnee, Laub oder Blütenstaub
  • Tiefentladeschutz ...
    Häufige Tiefentladungen führen zu Kapazitätsverlust der Batterie. Der Tiefentladeschutz schaltet die Verbraucher ab und nach ausreichender Nachladung wieder automatisch zu.

U

  • USV
    Die Abkürzung USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung. Um einen Solarstromspeicher bei Stromausfall als USV nutzen zu können benötigt man eine Umschalttzeit von weniger als 10 ms. Bei längeren Umschaltzeiten schalten Computer ab.

V

  • VDE-AR-E 2100-712 ...
    Maßnahmen für den DC-Bereich einer PV-Anlage zum Einhalten der elektrischen Sicherheit im Falle einer Brandbekämpfung
  • VE.Direct
    VE.Direct ist eine Kombination aus dem, was früher bei Victron HEX Protokoll genannt wurde, und dem BMV-Text-Protokoll. Es kombiniert die Vorteile beider Protokolle: Im Text-Modus übermitteln die Produkte automatisch im Sekundentakt alle wichtigen Parameter. Die Implementierung eines Codes, der diese Daten liest und auswertet ist extrem einfach. Ist mehr Funktionalität gewünscht, wie zum Beispiel die Änderung von Einstellungen, kann auf das HEX-Protokoll umgeschaltet werden. Kommunikationsanschlüss e bei neuen Victron-Produkten sind stets entweder VE.Can- oder VE.Direct-Anschlüsse. Der VE.Direct-Anschluss ist für Produkte gedacht, bei denen eine vollständige Canbus-Verbindung zu hohe Kosten verursachen würde.
  • VRLA
    Ein VRLA-Akkumulator (englisch valve-regulated lead–acid battery) ist ein Bleiakkumulator in einer verschlossenen Bauform. Der Akkumulator enthält ein Überdruckventil.
  • VRLA Akkumulator ...
    Ein VRLA Akku (engl. valve-regulated lead–acid battery) ist ein Bleiakku in einer verschlossenen Bauform. Die Zellen sind zugeschweißt und der Akku hat ein Überdruckventil.

W

  • Windlastzone
    Zur Erstellung einer Lastermittlung ist es wichtig, die für den Standort der PV-Anlage zugehörige WIndlastzone zu ermitteln. Deutschland ist in 4 Windzonen eingeteilt.

X

Y

Z

  • Zigbee
    Funkstandard in der Gebäudeautomation für drahtlose Netzwerke mit geringem Datenaufkommen insbesondere für Smart Home Systeme. ZigBee/IEEE802.15.4 setzt beim Verschlüsseln von Daten auf eine erweiterte Version des CCM Mode-Verfahrens (CCM). Als Blockverschlüsselungsalg orithmus wird AES-128 eingesetzt, das als kryptografisch sicher eingestuft ist.
  • Zyklenlebensdauer ...
    Die Zyklenlebensdauer ist vom vielen Faktoren abhängig. Hauptfaktoren für die Lebensdauer ist die Art und Qualität des Akkus, die Temperatur, die Art der Nutzung des Akkus, insbesondere (Ent-)Ladehub, Ladeschlussspannung und Stärke der Lade- sowie Entladeströme.

Ä

Ö

Ü

  • Überladeschutz
    Der Überladeschutz verhindert unkontrollierte Gasung in den Batteriezellen.
  • ÜNB
    Die Abkürzung ÜNB steht für Übertragungsnetzbetreibe r. Damit ist nicht der Stromversorger gemeint mit dem Sie einen Stromliefervertrag abgeschlossen haben, sondern der Betreiber der Stromnetze in der jeweiligen Region.