Die Verschaltung eines Modulfeldes hat einen gravierenden Einfluss auf die elektrischen Eigenschaften. Werden mehrere Module in Reihe geschaltet so erhöht sich die Spannung des gesamten Strings. Hat das Modul eine Spannung von 30V, so ergibt sich für einen String mit 10 Modulen eine Stringspannung von 300V. Werden mehrere Module parallel verschaltet, so erhöht sich der Strom. Bei einem Modulstrom von 9A und einer Parallelschaltung von 10 Modulen ergibt sich ein Strom von 90A.
Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte, die zu einem Brand gerufen werden, schalten als Sicherheitsvorkehrung normalerweise die Stromversorgung des betroffenen Gebäudes ab. Dennoch erzeugen PV-Module weiterhin bei Sonnenschein eine hohe Spannung, selbst wenn das System nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen ist. Bereits 3-4 verstringte Module erzeugen eine Spannung von mehr als 150 V. Diese Spannung stellt für Einsatzkräfte ein zusätzliches Risiko dar und behindert so eine gefahrlose Brandbekämpfung.

Kennzeichnung von Photovoltaikanlagen

Für die Sicherheit der Einsatzkräfte der Feuerwehr bedarf es einer eindeutigen Kennzeichnung der PV Anlagen am Gebäude bzw. an der baulichen Anlage. Dazu ist ein formstabiles und lichtbeständiges Hinweisschild (siehe Abbildungen 1 bis 3) im Bereich des Hauptzuganges für die Feuerwehr an einem gut einsehbaren und ungefährlichen Bereich anzubringen. Die Ausführung orientiert sich an den Forderungen der DIN 4066 „Hinweisschilder für die Feuerwehr“ und der VDE-AR 2100-712.