Durch die flache Modulneigung haben Sie eine erhebliche Ertragsminderung. Ideal sind Aufständerungswinkel zwischen 30 und 35 Grad, da in unseren Breitengraden die Sonne optimal steht und die Module die beste Leistung erzeugen.

Zusätzlich verschmutzen die Module nicht so stark am Modulrand, da der nächste Regen die Module vom Staub befreit. (sog. Selbstreinigungseffekt). Weiterer Vorteil ist, dass der Schnee auf den Modulen nicht liegen bleibt, denn auch an sonnigen Wintertagen erzeugen Photovoltaikanlagen noch einen guten Ertrag.
Jeder Dachhaken ist mit zwei Schrauben zu befestigen. Die Länge der Schrauben ist so zu wählen, dass min. 80 mm Gewinde im Sparren verschraubt sind. Ideal sind Schletter Schraube 8x120 VA Tellerkopf Torx Holz

Sollte der Dachziegel ausgeflext werden?

Falls der darunter liegende Dachziegel oben einen erhöhten Rand aufweist, sollte dieser zur Einhaltung des Mindestabstandes von 5 mm zum Dachhaken entfernt werden. Sie verhindern damit das sogenannte Aufsitzen des Dachhakens und damit einen eventuellen Ziegelbruch. Verwenden Sie hierfür einen Winkelschleifer mit Diamantscheibe.
Module mit einem schwarzen Rahmen und einer schwarzen Rückseitenfolie erwärmen sich bei hoher Sonneneinstrahlung stärker, als Module mit einer weißen Rückseitenfolie. Mit steigenden Modultemperaturen nimmt die Leistung ab. Daher kann man von einer Leistungsminderung von ca. 2-3% sprechen. Jedoch haben sich die Leistungsklassen und Wirkungsgrade der Module in den letzten Jahren verbessert, so dass bei privaten Anlagen dieser Faktor zu Gunsten des optisch ansprechenden Designs akzeptabel ist.
Ja, nach den Vorgaben verschiedener Modul- und Wechselrichterhersteller, sowie gemäß Vorgaben der VDE 0100, Teil 712 sind Montagegestelle inklusive der Modulrahmen im Normalfall zu erden. Eloxierte Modulrahmen haben aber auf dem Montagegestell keine definierte Potentialanbindung, da die Eloxalschicht isoliert! Hier empfiehlt es sich Erdungsmittelklemmen zu verwenden, so dass die gesamte Photovoltaikanlage mit dem Potentialausgleich verbunden ist.

Kann das Montagesystem rosten?

Die von uns angebotenen Montagesysteme für Photovoltaikanlagen bestehen aus Aluminium (Profilschienen) oder Edelstahl (Dachhaken, Schrauben) und können nicht rosten.
In der Nähe vom Meer ist die Luft salzhaltiger. Daher sollte das Montagesystem und auch die Solarmodule einen Salznebeltest bestanden haben. Der Montagesystemhersteller Schletter hat den Test bestanden.
Der Dachhaken wird auf dem Sparren mit mindestens 2 Schrauben befestigt - 8mm, ca. 2/3 der gesamten Holzgewindelänge vorbohren. Darauf achten, dass mindestens 70mm der Schraube im Sparren greifen - ggfs. längere Schrauben verwenden! Schmieren der Schrauben mit Fett verhindert das Abscheren beim Eindrehen. Bewährt haben sich Schraubenlängen von 80mm bei ungeschalten Dächern und 120mm bei geschalten Dächern. Nur gemäß Systemstatik zugelassene Schrauben verwenden (keine einfachen Spax-Schrauben)!

Was ist Photovoltaik?

Funktionsweise einer Photovoltaikanlage: Wie ist eine Photovoltaikanlage aufgebaut? Welche Zelltypen gibt es? Warum wird Solarstrom eingespeist?
Heutige Anlagen sind in der Regel PV-Anlagen im Eigenverbrauch mit Überschußeinspeisung. Der überschüssige Solarstrom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, wenn kein Strom im Haus benötigt wird oder der Stromspeicher voll geladen ist.
Generell können Photovoltaikanlagen auf geneigten Dächern und Flachdächern, als Teil der Fassade und auf Freiflächen montiert werden. Die höchsten Erträge erzielt man bei ungefähr 35 Grad Dachneigung und Süddach. Auch mit einer Abweichung von Südost zu Südwest und bei der Neigung von ± 20 Grad erreichen die Anlagen mehr als 90 Prozent ihrer Leistung. Bei geneigten Anlagen reinigt der Regen diese auch von Staub und Schmutz.