Der TÜV Rheinland hat nun eine Stellungnahme zur Kompatibilität Solarsteckern unterschiedlicher Hersteller veröffentlicht. Auch SolarWorld hat sich zu diesem Thema geäußert und eine Aussage verfasst.
Sind hochleistungs-, monokristalline Solarmodule mit Cello Technologie besser als normale monokristalline Solarmodule? Welche Vorteile haben diese Solarzellen? Welche Module sind besser bei Verschattung und welche Module haben den höchsten Wirkungsgrad?
Durch die flache Modulneigung haben Sie eine erhebliche Ertragsminderung. Ideal sind Aufständerungswinkel zwischen 30 und 35 Grad, da in unseren Breitengraden die Sonne optimal steht und die Module die beste Leistung erzeugen.

Zusätzlich verschmutzen die Module nicht so stark am Modulrand, da der nächste Regen die Module vom Staub befreit. (sog. Selbstreinigungseffekt). Weiterer Vorteil ist, dass der Schnee auf den Modulen nicht liegen bleibt, denn auch an sonnigen Wintertagen erzeugen Photovoltaikanlagen noch einen guten Ertrag.

Wie werden Solarzellen produziert?

Silizium bildet den Ausgangsstoff – es wird aus Quarzsand gewonnen, welcher überwiegend aus Siliziumdioxid besteht und als zweithäufigste chemische Verbindung der Erdkruste fast unbegrenzt verfügbar ist.
Bei sogenannten Schneckenspuren auf Solarmodulen handelt es sich um lokal begrenzte Verfärbungen auf den Solarzellen entlang der Kontaktfinger, welche als dunkle Streifen sichtbar werden. Zahlreiche PV-Module sind nach einigen Monaten Betriebszeit davon betroffen.

Erstmals konnte das Fraunhofer CSP durch eine Ursachenanalyse Silbernanopartikel als Grund für die bräunliche Verfärbung identifizieren. Die Bildung der Nanopartikel, die sich in der Einkapselungsfolie oberhalb der Kontaktfinger anreichern, wird durch bestimmte Additive der im Modul verwendeten Folien begünstigt

Eine Ertragsminderung oder Auswirkung auf die Sicherheit und Leistung der Solarzelle durch Schneckenspuren konnten nicht nachgewiesen werden
Bei Inselanlagen werden die Module in der Regel zu kleinen Strings, einer Reihenschaltung aus 1-2 Modulen, verschaltet. Die Stringzuleitungen können einfacher direkt an der Modulanschlußdose mit dem Solarladeregler oder Wechselrichter angeschlossen werden, ohne das spezielles Crimpwerkzeug benötigt wird. Die Leitungslänge ist variabel und nicht wie bei Solarmodulen für Netzgekoppelte Anlagen auf 80 cm begrenzt.
Entscheidet ist die Systemspannung der Module und die richtige Auswahl des Solarladereglers. Schaltladeregler wie Shunt- und serielle Laderegler können für 12 V-Systeme nur in Verbindung mit 36-zelligen Solarmodulen verwendet werden. Bei 24 V- oder 48 V-Systemen müssen zwei 36-zellige (24 V) oder zwei 72-zellige (48 V) Solarmodule seriell zu einem String verschaltet werden.