Ja, gemäß § 20 i.V.m. § 20a oder § 20b EEG 2012 bzw. gemäß § 20 EEG 2009 bestimmt sich der Vergütungssatz (Degressionssatz) für die Vergütung des in einer PV-Anlage erzeugten Stroms (§§ 32, 33 EEG 2012/2009) nach dem Inbetriebnahmedatum der Anlage. Seit 2012 in Betrieb genomme PV-Anlagen sind in der Regel Eigenverbrauchsanlagen mit Überschusseinspeisung. Für den nicht genutzen Solarstrom bekommen Sie eine Vergütung gemäß jeweils gültigen Vergütungssatz. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die aktuellen Vergütungssätze.
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Bei einem Flachdach sollte zunächst ein Abstand zur Attika eingehalten werden, da diese den Randbereich verschattet. Den Reihenabstand der Module ergibt sich aus der zur verfügungstehenden Nettofläche (Gesamtfläche abzgüglich Randabstand zur Attika oder Randbereich), der Modulneigung, der Größe der Module, der Montageart (horizontal oder vertikal), des Anlagenstandortes und der Abweichung der Module aus dem Süden (Azimut). Um den genauen Verschattungsabstand zu berechnen setzen wir spezielle Software ein und können Ihnen gerne eine Anlagenplanung anbieten.
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Haben Sie eine Photovoltaikanlage nach EEG in Betrieb genommen, so erhalten Sie eine Vergütung des eingespeisten Solarstrom für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich der verbleibenden Kalendermonate bis Jahresende.
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Was ist eine "Anlage" im Sinne des EEG?

Jede Einrichtung zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas; als Anlage gelten auch Einrichtungen, die zwischengespeicherte Energie, die ausschließlich aus erneuerbaren Energien oder Grubengas stammt, aufnehmen und in elektrische Energie umwandeln Quelle: EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)
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Die „Bemessungsleistung“ einer Anlage ist der Quotient aus der Summe der in dem jeweiligen Kalenderjahr erzeugten Kilowattstunden und der Summe der vollen Zeitstunden des jeweiligen Kalenderjahres abzüglich der vollen Stunden vor der erstmaligen Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas durch die Anlage und nach endgültiger Stilllegung der Anlage. Quelle: EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)
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„Direktvermarktung“ ist die Veräußerung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas an Dritte, es sei denn, der Strom wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht und nicht durch ein Netz durchgeleitet, Quelle: EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)
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Was ist ein Gebäude in Sinne des EEG?

Ein Gebäude im Sinne des EEG ist jede selbstständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlage, die von Menschen betreten werden kann und vorrangig dazu bestimmt ist, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen. Quelle: EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)
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Alle Photovoltaikanlagen die ab dem 01.07.2014 neu in Betrieb genommen werden müssen durch den Anlagenbetreiber bei der Bundesnetzagentur im Anlagenregister gemeldet werden. Bestandsanlagen müssen nicht gemedlet werden, jedoch bei einer Veränderung der installierten Leistung besteht eine Meldepflicht. Das PV-Meldeprotal finden Sie hier
Unter Eigenverbrauch von Solarstrom versteht man den Anteil an Solarstrom der direkt vor ort die Verbraucher im Haus mit Strom versorgen. Daher spricht der Gesetzgeber im Sinne des EEG nicht von Eigenverbrauch sondern von Eigenversorger bzw. von Eigenversorgungsanlagen.
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Der Autarkiegrad oder die Selbstversorgungsquote ist der prozentuale Anteil des Strombezugs, der über die eigene PV-Anlage gedeckt wird und sagt etwas über die Reduzierung der Stromkosten aus. Je größer der Autarkiegrad, desto mehr Stromkosten können eingespart werden.