Ist die Installation eines Funk-Rundsteuerempfänger FRE Pflicht?

Nein. Mit dem Inkrafttreten des EEG 2021 zum 01.01.2021 ist nach §30 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) nur bei Photovoltaikanlagen ab 25 kWp eine technische Einrichtung zur fernsteuerbaren Reduzierung der Erzeugung und Smartmeter-Gateway (Messung und Regelung der Einspeiseleistung) gefordert.

Bei Anlagen größer 7 kWp und kleiner 25 kWp besteht Wahl zwischen 70% Regelung oder Funkrundsteuerempfänger. Für Anlagen mit einer Leistung von weniger als 7 Kilowatt müssen weder Ist-Einspeisung noch die ferngesteuerte Regelung ermöglicht werden. Jedoch muss die Einspeiseleistung auf 70% der PV-Generatornennleistung im Wechselrichter begrenzt bzw. ein dynamisches Einspeisemanagement installiert werden.

Werden Anlagen jedoch hinter demselben Netzanschluss wie eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) betrieben, greifen die Einbaupflichten unabhängig von der Anlagenleistung.

Besser als eine statische 70% Reduzierung der Einspeiseleistung im Wechselrichter einzustellen ist, ein dynamisches Einspeisemanagement mit Hilfe eines z.B. SMA Energy Meter, Fronius Smart Meter oder KOSTAL Smart Meter zu installieren. Diese Geräte ermitteln phasengenau und saldierend die Messwerte von Strombezug und Einspeiseleistung. Der Wechslrichter bringt so maximale Leistung und speist aber nie mehr als 70% ins öffentliche Stromnetz.

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