Welche Dachausrichtung für Photovoltaik ist optimal?

Die optimale Dachausrichtung hängt davon ab auf welchem Teil der Erde man die Photovoltaikanlage aufstellen möchte. Auf der Nordhalbkugel ist eine Ausrichtung nach Süd perfekt. Auf der Südhalbkugel hingegen eignet sich eine Ausrichtung nach Norden.

In Deutschland wurden bis vor wenigen Jahren nur die ertragreichen Südseiten der Dachflächen belegt, da die Photovoltaikanlagen sogenannte Volleinspeiser waren, dessen Ziel es war eine möglichst hohe Einspeiseleistung und Rendite für den Anlagenbetreiber zu erzielen. Für jede Eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom gab es eine relativ hohe Vergütung und man wollte durch die hohen Investitionskosten der Photovoltaikanlagen eine wirtschaftliche Auslegung erreichen.

Heute sind Photovoltaikanlagen wesentlich günstiger, Solarmodule und Wechselrichter haben höhere Nennleistungen und bessere Wirkungsgrade, so dass auch Dachflächen belegt werden die weniger Sonneneinstrahlung bekommen, aber dafür zu den Lebenskonzept der Anlagenbetreiber gut passen.

Eine Dachausrichtung nach Osten und Westen ist ideal für die heutigen Eigenverbrauchsanlagen. Zwar wird diese PV-Anlage in den Mittagsstunden etwas weniger Solarstrom erzeugen, dafür aber in den frühen Morgenstunden bis in den späten Abendstunden länger Solarstrom produzieren. Eine Ost-West Belegung des Daches mit Solarmodulen passt also sehr gut als Eigenverbrauchsanlage.

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