Seit wann gibt es Photovoltaik?

Die Geschichte der Photovoltaik beginnt im Jahre 1839 mit Alexandre Edmond Becquerel. Er entdeckte bei einem Experiment mit elektrochemischen Batterien, dass sich beim Einfall von Licht auf die Elektroden (Zink & Platin) die Spannung zwischen ihnen erhöhte. 

Dabei handelte es sich um den äußeren Photoeffekt. Den für die Photovoltaik essentiellen inneren Photoeffekt konnte man erstmals 1873 nachweisen. Willoughby Smith und Joseph May entdeckten, dass Selen seinen Wiederstand ändert sobald es mit Licht bestrahlt wird. Die direkte Umwandlung von Licht in Elektrizität gelang drei Jahre später, indem ein Selenstab mit Platinelektroden versehen wurde. Das erste Photovoltaikmodul wurde 1883 gebaut. Es hatte eine Fläche von 30cm², bestand aus Seelen und hatte einen Wirkungsgrad von 1%. In den folgenden Jahren konnten die physikalischen Hintergründe unter anderem dank Albert Einstein besser verstanden werden.

Bild rechts: Erstes ‚‚Photovoltaikmodul‘‘ (1883, Charles Fritts, 1% Wirkungsgrad) 

Firmen wie Siemens oder AEG beschäftigten sich fortan mit der Thematik. Durch Forschungen im Bereich der Halbleitermaterialien konnten immer reinere Ausgangsstoffe für die Photovoltaik geschaffen werden, um so die Wirkungsgrade der Module stetig zu verbessern. Die ersten praktischen Anwendungen fanden die Photovoltaikmodule in den 50er Jahren. Sie sorgten unter anderem für die Stromversorgung von Satelliten.

Lange Zeit waren Photovoltaikmodule auf Grund ihrer hohen Kosten nicht Konkurrenzfähig gegenüber den konventionellen Energieerzeugern. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat die Photovoltaik wie wir sie heute kennen, durch weitere Kostenreduzierungen, staatliche Förderung und dem Umweltbewusstsein der Menschen, ihren Durchbruch geschafft.

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