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Ü20-Anlagen - EEG Förderung läuft aus. Was nun?

Ü20-Anlagen - EEG Förderung läuft aus. Was nun?

Geschätze Lesezeit: 3 Minuten
Photovoltaik4all
04.11.2025
Ü20-Anlagen fallen aus der EEG-Förderung – Was jetzt? Wir klären auf.
 
Viele Betreiber von Photovoltaikanlagen, die um die Jahrtausendwende ans Netz gingen, stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Nach 20 Jahren endet die EEG-Förderung. Doch das bedeutet keineswegs das Aus für eine Solaranlage – im Gegenteil: Mit den richtigen Maßnahmen kann sie weiterhin wirtschaftlich Strom erzeugen.
 
🔍 Was bedeutet "Ü20-Anlage" überhaupt?
 
Als Ü20-Anlagen werden Photovoltaikanlagen bezeichnet, deren Förderzeitraum von 20 Jahren nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgelaufen ist.
→ Am 1. Januar 2021 fielen die ersten dieser Anlagen aus der Förderung – jedes Jahr folgen mehr. Im Jahr 2025 sind es bereits über 10.000 PV-Anlagen.
 
Ihre PV-Anlage fällt aus der EEG? - Das können Sie tun:
 
Vorab: Keine Sorge, Sie können Ihre Anlage weiterhin betreiben. Allerdings gibt es einige Veränderungen und Aspekte, über die man informiert sein sollte:
  • Einspeisung: Nach Ende der EEG-Förderung (nach 20 Jahren) gibt es keine feste Einspeisevergütung mehr, sondern eine variable Vergütung, die sich am Jahresmarktwert Solar orientiert. Der Jahresmarktwert Solar ist der durchschnittliche jährliche Börsenpreis (EPEX Spot) für Solarstrom. Er wird jährlich von der Bundesnetzagentur veröffentlicht und spiegelt den realen Marktpreis für Solarstrom wider. Dieser Prozess geschieht automatisch nach Ablauf der EEG, wenn der Anlagenbetreiber nicht aktiv wird. Die Regelung ist begrenzt auf Anlagen bis 100 kW und läuft im Jahr 2032 aus. Es besteht die Möglichkeit der sonstigen Direktvermarktung, diese ist allerdings erst relevant für Anlagen über 100 kW.
    • Vergütung = Jahresmarktwert Solar - Vermarktungskosten
  • Durch den Entfall der festen Einspeisevergütung wird das Thema der Eigenverbrauch noch relevanter. Zwar erhalten Sie keine Vergütung für den Selbstverbrauch, aber sparen hohe Strombezugskosten ein. Den überschüssigen PV-Strom können Sie weiterhin in das Stromnetz einspeisen und somit die oben angesprochene Vergütung erhalten.
  • Umrüstung auf Eigenversorgung: Die jetzt betroffenen Ü20-Anlagen sind für eine Volleinspeisung und nicht für eine Eigenversorgung konzipiert. Um den erzeugten PV-Strom selbst nutzen zu können, sind Arbeiten an der Zählerverteilung durch einen Elektroinstallateur nötig. Anschließend kann der erzeugte PV-Strom von den Verbrauchern im Haushalt genutzt werden und nur überschüssiger Strom wird in das Netz eingespeist.
Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für ein Upgrade
 
Die EEG-Förderung läuft aus und Sie fragen sich was Sie mit Ihrer Anlage machen sollen? Bei der Umstellung auf Eigenversorgung ist die Modernisierung Ihrer PV-Anlage sinnvoll. Das sind Ihre Möglichkeiten:
  • Erhöhung der Eigenverbrauchsquote: Wenn die PV-Anlage auf Eigenverbrauch umgestellt wird, steht nicht nur die generelle Versorgung der Verbraucher im Eigenheim im Vordergrund sondern auch eine effiziente Nutzung des erzeugten PV-Stroms. Hier ist vor allem ein Heimspeicher die ideale Ergänzung. Durch die Nachrüstung eines Hybrid-Wechselrichters und eines Heimspeichers steigt die Eigenverbrauchsquote durchschnittlich auf 60 - 70%. Moderne Systeme mit einem intelligenten Energiezähler ermöglichen zudem die Steuerung von großen Verbrauchern, wie z.B. Ladestationen und die Nutzung variabler Stromtarife zu Ihrem Vorteil. 
  • Wärme und Warmwasser: Durch eine Aktualisierung Ihrer Anlage entstehen weitere Möglichkeiten zur Nutzung des PV-Stroms. Ist eine Wärmepumpe vorhanden, profitieren Sie von günstigem PV-Strom vom Dach. Mit einer modernen Steuerung kann die Wärmepumpe intelligent auf überschüssigen PV-Strom reagieren. Zur Warmwasserbereitung kann auch ein geeigneter PV-Heizstab wie z.B. von my-PV verwendet werden. Dieser wird mit überschüssigem PV-Strom betrieben und kann über ein Energiemanagementsystem gesteuert werden. Dies spart vor allem Öl oder Gas für die Warmwasserbereitung ein und kann ggf. sogar dafür sorgen, dass die Heizung im Sommer ausgeschaltet bleiben kann.
  • Ersetzen der Bestandsanlage (Repowering): Über 20 Jahre hinweg hat sich an der Technik einiges getan. Vor allem die Leistungsfähigkeit der Module ist drastisch gestiegen, wodurch auf derselben Fläche mit aktuellen Modulen fast doppelt so viel Strom erzeugt werden kann. Ebenso ist der Preis pro Watt Peak massiv gesunken. Eine komplette Modernisierung der PV-Anlage kann daher durchaus sinnvoll sein.
Fazit
 
Ü20-Anlagen können problemlos weiterverwendet werden. Allerdings entfällt die feste Einspeisevergütung und der überschüssige PV-Strom wird zum Jahresmarktwert Solar eingespeist, wenn der Anlagenbetreiber nicht aktiv wird. Mit einer Umstellung der Anlage durch einen Elektroinstallateur auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung, kann der erzeugte PV-Strom für den eigenen Verbrauch genutzt werden. Im Zuge dessen ist oftmals eine Modernisierung der Anlage sinnvoll. Auch eine Erweiterung der Photovoltaik-Anlage durch einen Batteriespeicher und ein intelligentes Energiemanagementsystem ist sinnvoll, um die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen. 
 
FAQ
 
Was sind Ü20-Anlagen überhaupt?
 
Ü20-Anlagen sind Photovoltaik-Anlagen die älter als 20 Jahre sind und somit aus der EEG-Förderung fallen.
 
Was muss ich tun, wenn meine Photovoltaik-Anlage betroffen ist?
 
Grundsätzlich besteht kein Handlungsbedarf Ihrerseits. Die Photovoltaik-Anlage kann wie zuvor weiter betrieben werden. Allerdings entfällt die feste Einspeisevergütung und sie erhalten eine flexible Einspeisevergütung für den eingespeisten PV-Strom. Um den günstig erzeugten PV-Strom selbst zu nutzen, muss die bestehende Anlage auf Eigenverbrauch umgestellt werden. Dies erfolgt durch einen fachkundigen Elektroinstallateur. Im Zuge dessen ist eine Modernisierung der PV-Anlage sinnvoll.
 
Wie hoch ist die Einspeisevergütung, wenn ich nicht aktiv werde?
 
Die flexible Einspeisevergütung nach Entfall der EEG-Vergütung orientiert sich am Jahresmarktwert Solar abzgl. von Vermarktungskosten des Netzbetreibers. Für genaue Angaben zur Vergütung informieren Sie sich bei Ihrem Netzanbieter.
 
Wie kann ich überschüssigen PV-Strom effizient nutzen?
 
Der überschüssige PV-Strom kann wie gewohnt zu einer flexiblen Vergütung eingespeist werden. Allerdings stellt dies nicht immer die finanziell effizienteste Lösung dar. Um maximal effizient zu arbeiten, ist es ratsam die Eigenverbrauchsquote zu steigern, um den kostengünstigen PV-Strom selbst zu nutzen und nur Strom aus dem Netz zu beziehen, wenn der erzeugte Strom nicht ausreichend ist. Die Eigenverbrauchsquote kann durch eine Verhaltensänderung (z.B. Einschalten des Geschirrspülers oder der Waschmaschine, wenn die PV-Anlage Strom erzeugt) oder durch eine technische Erweiterung der PV-Anlage gesteigert werden. Hierbei ist besonders der Heimspeicher eine interessante Option. Der überschüssige PV-Strom kann in den Batteriespeicher geladen werden, um ihn für sonnenarme Tage oder für die Abend- und Nachtstunden zu verwenden. Auch eine Unterstützung der Heizungsanlage und Warmwasserbereitung durch einen PV-Heizstab ist durchaus sinnvoll.
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